Kunst & Kultur

Bild: Tobias M. Eckrich

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Ausgewogene Kultur-Förderung

Wir treten für die Förderung der Vielfalt aller künstlerischen und kulturellen Bereiche in gleicher Weise ein. Staatliche und kommunale Fördergelder sollen dem gesamten kulturellen Spektrum zufließen, um ein breites Kunst- und Kulturangebot zu ermöglichen. Wir lehnen die unverhältnismäßige Förderung einzelner Prestigeprojekte wie z. B. dem Staatstheater Karlsruhe (ca. 140 Mio. EUR für Neubau, ca. 40 Mio. EUR laufender Betrieb), dem Staatstheater Stuttgart (Sanierungskosten ca. 24 Mio. EUR) oder auch dem Theater Baden-Baden (600.000 EUR) durch Landes- und Kommunalmittel ab, da diese nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zu Gute kommt, welche entsprechende Einrichtungen besuchen.

Im Gegenzug fordern wir die verstärkte Förderung von Kleinkunstbühnen, Laientheatern, Einrichtungen kultureller Vereine sowie von kleineren Einzelprojekten. Als regionale Beispiele können hier die Volksschauspiele Ötigheim, das „Tête-à-Tête in Rastatt, der Gaggenauer „Kulturrausch“ oder das „Theater im Kurpark“ sowie die St. Eberhard-Kapelle in Gernsbach genannt werden. Die Piraten sehen in der Unterstützung dieser kleineren Projekte einen höheren Nutzen für die breite Masse der Bevölkerung, insbesondere im ländlichen Raum. Wir werden uns daher für eine gerechtere Verteilung der staatlichen Kulturförderung sowie kommunaler Investitionen einsetzen.

Verpflichtende Einrichtung einer Kultur-Loge

Sofern eine Einrichtung oder Veranstaltung durch öffentliche Gelder gefördert wird, soll das Konzept der Kulturloge, die Bedürftigen den kostenlosen Zugang zu kulturellen Ereignissen ermöglicht, verpflichtend umgesetzt werden. Der Umfang des Kulturlogen-Angebots sollte dabei in Relation zur Fördersumme stehen.