Heinz Kraft

Heinz_Kraft

Heinz Kraft, geboren 1959, wohnt in Rastatt. Er ist Pirat seit 2011 und amtierender Vorsitzender des Kreisverbands Mittelbaden.

Seine politischen Schwerpunkte sind:

  • Open Data und Transparenz –
    Bei Regierung und Verwaltung vorliegende Informationen müssen öffentlich zugänglich und möglichst maschinenlesbar abrufbar sein, sofern nicht die Persönlichkeitsrechte Dritter betroffen sind. Nur mit durchgehender Transparenz kann die Arbeit der Politik wirksam kontrolliert werden. Und wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten. Oder?
  • Verwaltung und Finanzen –
    Die Verwaltung muss straffer organisiert werden. Unnötige Bürokratie muss abgebaut und die Verwaltungskosten gesenkt werden. Es kann nicht sein, dass die Hauptaufgabe der Verwaltung darin besteht, sich selbst zu verwalten, statt sich um die Belange der Bürger zu kümmern. Dies gilt nicht nur für Behörden, sondern auch für alle anderen Organisationen der öffentlichen Hand.

    Auch die Finanzen des Landes müssen im Blick bleiben. Die Schuldenbremse einzuhalten und die schwarze Null um jeden Preis zu erreichen sind jedoch der falsche Weg. Wichtiger ist es, die Gelder sinnvoll einzusetzen, wo sie notwendig sind. Dabei müssen Subventionen auf den Prüfstand kommen und die Notwendigkeit von millionenteuren Großprojekten wie Staatstheater und -oper in Frage gestellt werden. Frei werdende Gelder sind in Polizei, Bildung und Pflegeberufe zu investieren.

  • Umwelt, Bau und Planung –
    Auch wenn er gerade in unserer Region eher unbeliebt ist, so wird der Nationalpark nach und nach seine positiven Einflüsse auf Wirtschaft, Gastronomie und Tourismus beweisen. Durch die naturbelassenen Bereiche wird die heimische Tierwelt gestärkt. Auch der Schutz der Rheinauen darf neben dem Nationalpark nicht vergessen werden. Wichtig für die Umwelt ist jedoch vor allem der konsequente Umstieg auf erneuerbare Energien. Gerade hier in Mittelbaden und im Murgtal ist die Wasserkraft seit eh und je ein starker Energiebringer. Auch Solaranlagen tragen ihren Teil zum Energiemix bei. Nun sollte noch ein Umdenken bei der Windkraft erfolgen. Zwar sind die Windkraftanlagen sicher kein schöner Anblick auf den Höhen des Nordschwarzwalds, aber sie sind dennoch einem Kohlekraftwerk vor der Haustür vorzuziehen. Die Einflüsse auf das Mikroklima und Probleme durch Infraschall müssen jedoch beachtet werden.

    Bau und Planung von Großprojekten im Land sind ebenfalls ein Punkt, der Aufmerksamkeit verlangt. Es kann nicht angehen, dass Großprojekte wie Stuttgart 21 mit fadenscheinigen Kalkulationen angegangen werden. Noch schlimmer wirkt, wenn die Bauarbeiten beginnen, bevor das Gesamtprojekt durchgehend genehmigt wurde. Damit werden Fakten geschaffen, die einen späteren Baustopp nicht mehr zulassen. Würde ein „normaler“ Bürger sich erlauben, eine Baugrube ohne „roten Punkt“ auszuheben, würden die Behörden den Bau sofort einstellen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen, das so nicht geht.
    Die Planung von öffentlichen Projekten muss zudem erheblich beschleunigt werden. Zwischen Plan und Fertigstellung ist die Zeit zu verkürzen, um steigende Kosten einzudämmen. Die Überschreitung der Plankosten öffentlicher Projekte um oft über 100% muss ebenso verhindert werden.

  • Wirtschaftsförderderung –
    Als selbstständiger Sicherheits- und Unternehmensberater kennt er die Sorgen und Nöte der Unternehmer. Auch hier ist die überbordende Bürokratie ein Hemmnis zur positiven Entwicklung.

Heinz Kraft ist unser Kandidat für den Wahlkreis 32. Am 13. März Piraten wählen!

 

 

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