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Zweite Kryptoparty der Piraten erfolgreich durchgeführt

kryptobanner»Wenn der Staat alle Kontendaten und Transaktionen weltweit erfasst, warum wird dann Schwarzarbeit und Steuerflucht nicht nachgegangen? Mit der Software »Follow the money« in Verbindung mit dem SWIFT-Abkommen sowie dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA liest die NSA nicht mehr nur unsere Mail oder speichert sogenannte Meta-Daten unserer Kommunikation, sie ist damit in der Lage das gesamte Geld- und Zahlungssystem zu kontrollieren.« Mit dieser Einleitung begann Immo Reichardt seinen Vortrag  im Rahmen der zweiten Kryptoparty der Region, veranstaltet durch den Kreisverband Rastatt/Baden-Baden der Piratenpartei Deutschland.

Dass beim Geld der Überwachungs-Spaß sehr schnell aufhört, konnten die Gäste der Kryptoparty am 18.09.2013 im Kurhaus Baden-Baden feststellen. »Wir kommen mit der Aufklärung gar nicht so schnell hinterher, wie neue Enthüllungen zur vollumfassenden Überwachung bekannt werden« meint auch der Direktkandidat der Piratenpartei zur Bundestagswahl, Heinz Kraft, und fügt hinzu: »Es ist kein Wunder, dass sowohl Politik als ach Presse vor dem Thema kapitulieren. George Orwell sähe seine dystopischen Visionen bestätigt.«

Der Kreisverband der Piratenpartei Rastatt/Baden-Baden wird seine Kryptoparty-Reihe auch nach der Bundestagswahl fortsetzen.Im Rahmen der sogenannten Krypto-Partys sollen Bürgerinnen und Bürger in »digitaler Selbstverteidigung« geschult werden. Es werden Kenntnisse zur Verschlüsselung privater Daten und E-Mails vermittelt. Zudem besteht die Möglichkeit, entsprechende Software vor Ort zu installieren oder einen vorbereiteten Datenträger mit nach Hause zu nehmen. »Innenminister Friedrich hat klar gesagt, »die Deutschen müssten selbst mehr für den Schutz ihrer Daten tun, der Staat könne dies nicht leisten.« Also nehmen wir als Piraten uns unabhängig vom Wahlausgang dieses Auftrages an und lassen die Bürger nicht wie die derzeitige Regierung einfach hilflos im Regen stehen« ergänzte der stellvertretende Kreisvorsitzende Henrik Eisele im Schlusswort der Veranstaltung.

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